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Methodenumstellung Dihydro-Epi-Androstendion-Sulfat (DHEA-S)

Zum 03. Februar 2014 stellt Labor Berlin die Messmethode bei der Bestimmung von Dihydro-Epi-Androstendion-Sulfat (DHEA-S) um.

DHEA ist ein zentraler Metabolit in den Synthesewegen der Nebennierenrinde. Da DHEA selber instabil ist und je nach aktueller Aktivität der Nebenniere starken inter- und intra-individuellen Schwankungen unterliegt wird es als Biomarker nur bei speziellen Fragestellungen empfohlen. DHEA-S ist das primäre (sulfatierte) Abbauprodukt von DHEA, es ist im Serum in stabilen Konzentrationen ohne größere zirkadiane Schwankungen nachweisbar. Durch die direkte Verbindung den Kern-Syntheseschritten der Nebenniere kann DHEA-S daher sehr gut als allgemeiner Aktivitätsmarker und damit als Funktionsmarker der Nebennierenrinde verwertet werden. Bei Adenomen der Nebennierenrinde kann DHEA-S als Tumormarker eingesetzt werden.

Indikationen zur Insulinbestimmung:

Fragestellungen über den generellen Aktivitäts- und Funktionszustand der Nebennierenrinde, Tumormarker bei DHEA-S produzierenden, hormonaktiven NNR-Adenomen

Bisherige Methode:

RIA, manuell

Neue Methode:

ECLIA, vollautomatisiert (Roche)

Technische Daten:

Messbereich: 4 – 10.000 µg/L
Material: Serum

Ihr Vorteil:

- tägliche Messung (vorher 3x/Woche)
- erweiterter linearer Messbereich von 100 µg/l bis 10.000 µg/l
- keine Störung des Assays durch Bilirubin, Hämolyse oder Lipämie.
- gute Stabilität von DHEA-S im Serum über mindestens 48 Std. Kein nachweisbarer Abbau in nicht-zentrifugiertem Vollblut über 12 Std.

Vergleich der Messmethoden

Zum Vergleich der technischen Performance wurden 104 Proben mit beiden Methoden gemessen. Der Vergleich zeigt eine sehr gute Linearität der Ergebnisse (r²=0,97, y= 0,74).  Diese hervorragende Linearität konnte über den gesamten Messbereich nachgewiesen werden.

Achtung: Durch die Umstellung sind bei der Messung zukünftig ca. 25% höhere Messwerte als mit der bisherigen Methode zu erwarten. Dieses ist bei der longitudinalen Beurteilung von Messwerten zu berücksichtigen.

Für Nachfragen und Beratung nehmen sie bitte Kontakt mit dem Labor auf.

Kontakt:

Dr. Oliver Blankenstein
Leiter Endokrinologie & Stoffwechsel
E-Mail: oliver.blankenstein(at)laborberlin.com