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Immunologische Funktionsteste

Der Fachbereich Immunologie bietet zahlreiche funktionelle Testungen des Immunsystems an, die bei folgenden Fragestellungen von besonderem Interesse sind.

Bei Verdacht auf einen funktionellen T-Zelldefekt (häufig rezidierende oder schwere virale oder fungale Infektionen, Infektion mit atypischen Mykobakterien) sind folgende Untersuchungen sinnvoll:

  • Lymphozytentransformationstest (Beurteilung der lymphozytären Proliferation nach Stimulation mit Mitogenen oder Recallantigenen)
  • Bestimmung der Th1/Th2/Th17 Zytokinproduktion
  • Bestimmung der Frequenz Antigen-spezifischer T-Zellen (z.B. bei chronisch aktiver bzw therapieresistenter CMV-/EBV-Infektion)

Bei Verdacht auf eine gestörte Granulozytenfunktion (septische Granulomatose/CGD, häufige/schwere eitrige bakterielle Infektionen) empfehlen sich die folgenden Untersuchungen:

  • Phagoburst-Test (intrazelluläre Sauerstoffradikalbildung)
  • Leukozytenadhäsionsdefekt 1/2 Diagnostik
  • Phagozytosetest

Die quantitative Bestimmung von Zytokinen nach Stimulation mit verschiedenen Rezeptorliganden ist bei folgenden Fragestellungen indiziert:
Verdacht auf TLR-Defekt, V.a. IL-1β-/TNFα-Rezeptordefekt (häufig rezidiverende schwere bakterielle Infektionen)
Monitoring iatrogener Immunsuppression

Bei rezidivierenden oder schweren Infektionen mit atypischen Mykobakterien oder Salmonellen sollte die Abklärung eines möglichen Typ-1-Pathway Defektes (IFNγ oder IL-12 Synthese- bzw. Rezeptordefekte) erfolgen oder geprüft werden, ob möglicherweise Zytokinautoantikörpern vorhanden sind.

Die erweiterte Diagnostik bei Patienten mit einer Immunglobulinsynthesestörung (variabler Immundefekt, CVID) umfasst die Beurteilung der CD40L- und ICOS-Expression auf CD4+ T-Zellen nach Mitogenstimulation mittels FACS.