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Leistungsverzeichnis

Klinische Chemie

Der Bereich Klinische Chemie erbringt Laborleistungen für die Charité – Universitätsmedizin Berlin an den drei Standorten Campus Virchow-Klinikum (CVK), Campus Benjamin Franklin (CBF) und Campus Charité Mitte (CCM) sowie für Vivantes am Klinikum Neukölln (KNK) und an allen acht weiteren Vivantes–Standorten in Berlin. Darüber hinaus werden weitere externe Kliniken und Ambulanzen versorgt.  

Insgesamt wurden 2011, dem Gründungsjahr von Labor Berlin, im Bereich Klinische Chemie ca. 12 Mio. Analysen durchgeführt, die auf der Basis eines klar definierten Analysenspektrums und vorgegebener Probenbearbeitungszeiten sowie unter Berücksichtigung der ökonomischen Erfordernisse für Struktur und Organisation an allen Laborstandorten erbracht wurden.

Das Leistungsangebot des Bereichs Klinischen Chemie mit ca. 200 Analyten richtet sich sowohl an die breite Grundversorgung der 12 Klinik-Standorte mit durchaus unterschiedlicher medizinischer Prägung als auch an die speziellen und intensivmedizinischen Stationen mit schwerstkranken Patienten.

Nahezu 90% der Analyte werden an modernsten vollautomatischen Geräten eines Typs bestimmt. Unter diesem Aspekt können auch Parameter anderer Fachbereiche (z.B. Endokrinologie, Immunologie, Virologie) hier integriert sein, wenn eine vollautomatische Probenbearbeitung dieser Parameter möglich ist.

Besonderes Interesse gilt den Parameter–Neuentwicklungen (z.B. Copeptin, HE4), die den neuesten Stand des Wissens repräsentieren und einen hohen diagnostischen oder auch therapeutischen Handlungsgewinn versprechen und nach ausführlicher Prüfung und in enger Abstimmung mit den Klinikern jederzeit in das Parameterspektrum aufgenommen werden können.

Notfallproben werden an allen Standorten in den vorgegebenen Bearbeitungszeiten rund um die Uhr an modernsten Analysenautomaten eines Typs analysiert. Die Zentrallabore CVK und KNK, in denen zugleich der weitaus größte Teil der Routineproben bearbeitet wird, halten als Basis hierfür ein sehr umfangreiches Spektrum an Notfallparametern bereit.

Die Probenbearbeitung in den zehn Präsenzlaboren erfolgt nach einem Parameterspektrum, das den Anforderungen der Notfalldiagnostik folgt und darüber hinaus die medizinischen Besonderheiten eines Klinikstandortes berücksichtigt.

Notfallanforderungen mit pharmazeutischen oder toxikologischem Hintergrund, die im vorgegebenen Bearbeitungsspektrum nicht enthalten sind, werden in den Laborbereich Toxikologie & Pharmakologie weitergeleitet und dort zu jeder Tageszeit bearbeitet.

Im Rahmen der patientennahen Diagnostik (POCT) werden die in zahlreichen Kliniken durchgeführten  Blutgas-, Elektrolyt- und Substratanalysen über ein zentrales Qualitätskontrollsystem vom Fachbereich Klinische Chemie überwacht und gesteuert.

Die Forschungsaktivitäten des Bereichs liegen in der Evaluation von Laborparametern im Rahmen verschiedenster klinischer Studien, aber auch in eigenständigen Arbeiten z.B.  in der Überprüfung und Anwendung von Herzmarkern oder in der Entwicklung und Modifikation von Methoden.

Der hohe Qualitätsstandard des Fachbereichs mündete in die seit 2008 bzw. 2009 bestehende Akkreditierung des Labors nach DIN EN ISO 15189.

Die einheitliche und effiziente Struktur und Organisation in allen 12 Laborstandorten ist eine gute Grundlage für die weitere Umsetzung eines umfangreichen Management in der Qualitätskontrolle sowie aller Maßnahmen in der Aus- und  Weiterbildung der Mitarbeiter mit dem Ziel, hohen Qualitätsstandards auch in Zukunft  zu genügen.