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Morphologie

Auch in der modernen Hämato-Onkologie ist die Zytomorphologie ein Grundpfeiler der Diagnostik. Je nach Fragestellung wird der morphologische Befund ergänzt durch Immunzytologie (Durchflusszytometrie), Zytogenetik und Molekularbiologie.

Im Labor für Zytologie werden neben manuellen Differentialblutbildern vorwiegend Knochenmarksausstriche sowie zytologische Zentrifugenpräparate aus Liquor und aus Ergussflüssigkeiten (Pleuraerguss, Aszites, u. a.) angefertigt. Dabei kommen neben der konventionellen zytologischen Beurteilung auch zytochemische und immunzytologische Verfahren zum Einsatz. Ziel bei allen Einsendungen ist es, den Befund zügig zu erstellen: bei rechtzeitigem Probeneingang und Mitteilung einer besonderen Dringlichkeit auch noch am gleichen Tag!

Diese Untersuchungen werden angeboten:

  1. Manuelles Differentialblutbild, ggf. nach Leukozytenanreicherung
  2. Knochenmarkzytologie, ggf. inklusive Zytochemie, Eisenfärbung und Immunzytologie
  3. Zytologie aus Ergüssen (i. b. Pleuraerguss, Aszites), ggf. inklusive Immunzytologie
  4. Liquorzytologie, ggf. inklusive Immunzytologie
Knochenmarkausstrich einer Akuten myeloischen Leukämie (AML)
Knochenmarkausstrich einer Akuten myeloischen Leukämie (AML)
Immunzyologische Färbung: Karzinomzellen im Pleuraerguss
Immunzyologische Färbung: Karzinomzellen im Pleuraerguss

Die Verarbeitung der Proben sowie die Befunderstellung erfolgen werktags von Montag bis Freitag. Als Antikoagulanz muss EDTA (oder Zitrat) verwendet werden. Die Qualität der Befunde und deren Interpretation hängen wesentlich von Alter und Qualität des Probenmaterials sowie von begleitenden klinischen Daten ab. Deshalb sind schnelle Transportwege zu empfehlen. Die wichtigen klinischen Befunde sollen komplett übermittelt werden. Für die Knochenmarkzytologie ist insbesondere ein aktuelles Blutbild mit Differentialblutbild wichtig. Für eine telefonische Diskussion der Befunde steht das Laborteam gerne zur Verfügung.