zurück

  • Material

    Heparin-Blut 3 ml
  • Methode

    Durchflusszytometrie
  • Dauer

    2 Tage
  • Akkreditiert

    Ja
  • Allgemeines

    Die Bestimmung der CD40L- und ICOS-Expression durch T-Zellen ist indiziert bei Patienten mit Immunglobulinsynthesestörungen.

    CD40L wird nach T-Zell-Aktivierung mit PMA und Ionomycin auf nahezu allen CD4+ T-Zellen exprimiert. Ein vollständiger Defekt der CD40L-Expression ist für Patienten mit X-chromosomal vererbtem Hyper-IgM-Syndrom beschrieben. Mütter dieser Patienten weisen einen Carrier-Status auf, d.h. etwa 50% der CD4+ T-Zellen exprimieren CD40L. Ein ähnliches Bild (50% der CD4+ T-Zellen CD40L+) ist für eine Subgruppe von CVID-Patienten beschrieben.

    ICOS wird nach T-Zell-Aktivierung mit PMA und Ionomycin auf CD4+ und CD8+ T-Zellen exprimiert, auf CD4+ T-Zellen jedoch deutlich stärker. Ein vollständiger Defekt der ICOS-Expression ist für eine Subgruppe von CVID-Patienten beschrieben.

  • Indikation

    – CVID

    – Verdacht auf X-chromosomal vererbtes Hyper-IgM-Syndrom

    – Verdacht auf Carrier-Status eines X-chromosomal vererbten Hyper-IgM-Syndroms

    – andere Immunglobulinsynthese-Störungen unklarer Genese

  • Praeanalytik

    Transport und Lagerung bei Raumtemperatur!

    Material muss bis spätestens 12 Uhr im Labor sein!

  • Bewertung

    Die Befundmitteilung auf die Station erfolgt schriftlich und in der Regel am darauf folgenden Tag nach Materialeingang.

     

    Erwartungsbereich:

    Hochregulation von CD40L und ICOS bei >90% der T-Zellen

  • Durchfuehrung

    Montag-Donnerstag

Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH
Tel: +49 (30) 405 026-800

E-Mail senden