zurück

    • Material

      Serum 0,5 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Radiorezeptorassay
    • Dauer

      24 Stunden
    • Einheit

      nmol/l
    • Referenzbereich

      <0,05

    • Akkreditiert

      Ja
    • Durchfuehrung

      nach Bedarf

    • Material

      Serum 0,5 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      24 Stunden
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      <1:10

    • Akkreditiert

      Nein
    • Praeanalytik

      Lagerstabilität: bei Raumtemperatur wenige Tage, 2 – 8°C bis zu 2 Wochen

    • Durchfuehrung

      Mo – Fr

    • Synonym

      GluR-1-AK
    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Synonym

      GluR-2-AK
    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen Amphiphysin
      Amphiphysin-Ak werden bei Patienten mit einem paraneoplastischen Stiff-Person Syndrom (z.B. bei Mamma-Karzinom und kleinzelligem Bronchialkarzinom) gefunden, nicht bei einem idiopathischen Stiff-Person-Syndrom (hier Nachweis von GAD-Antikörpern). Bei 31-74% der Patienten mit nachgewiesenen Amphiphysin-Antikörper können weitere onkoneuronale Antikörper gefunden werden (z.B. CV2, Hu, Ri)

    • Indikation

      Verdacht auf paraneoplastisches neurologisches Syndrom (PNS). Differentialdiagnostik des Stiff-Person Syndrom

    • Praeanalytik

      Probenstabilität:
      Serum bei 2-8°C = 2 Wochen

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Synonym

      Antineuronale nukleäre Antikörper Typ 3
    • Material

      Serum 500 µl
      oder
      Liquor 300 µl

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      24 h
    • Referenzbereich

      negativ bzw. bei Titerbestimmung im Liquor <1:1

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      ANNA-1 = Hu-Antikörper
      ANNA-2 = Ri-Antikörper
      ANNA-3 = Zielantigen bislang unbekannt; diagnostischer Marker paraneoplastischer neurologischer Erkrankungen, nicht spezifisch, assoziiert mit kleinzelligem Bronchialkarzinom und Adenokarzinom

    • Indikation

      V.a. paraneoplastische neurologische Erkrankung
      Differentialdiagnostische Abklärung unklarer cerebellärer Ataxien oder limbischer Enzephalitiden

    • Praeanalytik

      Haltbarkeit der Probe:
      2-8°C: 14 Tage

    • Bewertung

      im positiven Fall bei ANNA-3 im Liquor erfolgt automatisch die Titer-Bestimmung

    • Durchfuehrung

      bei Bedarf

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen CV2 (CRMP5)
      CV2-Ak (CRMP5-Ak) sind nicht spezifisch für bestimmte paraneoplastische Erkrankungen. Sie können z.B. bei paraneoplastischer limbischer Enzephalitis, fokaler Epilepsie, Chorea und zerebellärer Ataxie nachweisbar sein. Es besteht eine Assoziation zu kleinzelligen Bronchialkarzinomen (bis zu 77%) und Thymomen (6%)

    • Indikation

      Verdacht auf paraneoplastisches neurologisches Syndrom (PNS. Insbesondere bei Patienten mit unklaren Polyneuropathien, zerebellärer Ataxie oder limbischer Enzephalitis.

    • Praeanalytik

      Probenstabilität:
      Serum bei 2-8°C = 2 Wochen

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen Ma/Ta
      Ma-/Ta-Ak werden bei Patienten mit Hodenkarzinom, Mammakarzinom und kleinzelligem Bronchialkarzinom gefunden. Klinisch sind diese Antikörper mit limbischer Enzephalitis, zerebellärer Ataxie und einer Hirnstammenzephalitis assoziiert. In >50% der Fälle manifestieren sich die neurologischen Symptome 3-4 Jahre vor dem Tumornachweis.

    • Indikation

      Verdacht auf paraneoplastisches neurologisches Syndrom (PNS).
      Insbesondere bei Patienten mit unklarer zerebellärer Ataxie,  limbischer Enzephalitis bzw. Hirnstammenzephalitis

    • Praeanalytik

      Probenstabilität:
      Serum bei 2-8°C = 2 Wochen

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Synonym

      Anti-Neurofascin IgG
    • Material

      Serum mind. 0,2 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      24 Stunden
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      <1:10

    • Akkreditiert

      Ja
    • Praeanalytik

      Haltbarkeit:
      wenige Tage bei Raumtemperatur; 2-8°C = 14 Tage

    • Durchfuehrung

      2x/Woche (Mo. und Fr.)

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Enzyme Linked Immunosorbent Assay
    • Einheit

      Nmol/l
    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Der Acetylcholinrezptor besteht aus fünf Untereinheiten: α1, β, δ, γ/ε. Die Antikörper sind hauptsächlich gegen die α1 Untereinheit des Rezeptors gerichtet.
      Laut Literatur werden bei 80-90% der Patienten mit einer generalisierten Myasthenie und bei 55-70% der Patienten mit einer rein okulären Symptomatik Autoantikörper gegen Acetylcholin-Rezeptoren gefunden. Es besteht intraindividuell eine gute Korrelation zwischen Veränderungen der Acetylcholin-Rezeptor-Antikörperkonzentration und der klinischen Ausprägung. Die Autoantikörper-Bestimmung ist somit eine hochspezifische und sensitive Methode in der Diagnostik und Verlaufsbeurteilung der Myasthenia gravis. Es hat sich gezeigt, dass ein Anstieg der Autoantikörper häufig um mehrere Wochen einer klinischen Verschlechterung vorausgeht.

      In niedriger Konzentration können AChR-Antikörper auch bei rheumatoider Arthritis, primärer Biliärzirrhose und Thymomen gefunden werden.

    • Indikation

      Die Untersuchung von Autoantikörpern gegen den Acetylcholinrezeptor (AChR) ist indiziert beim Verdacht  auf Myasthenia gravis und bei der Verlaufskontrolle von Myasthenia gravis.

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Material

      Liquor 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      2-3 Tage
    • Einheit

      Ratio
    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Das Zielantigen Aquaporin-4 ist ein Wasserkanal, der den Wasser- und Elektrolyttransport  im Zentralnervensystem (ZNS) reguliert. Aquaporin-4-Antikörper werden bei bis zu 91% der NMO-Patienten gefunden. Die Patienten klagen über akute Sehstörungen bis hin zur Erblindung die sich innerhalb von Stunden bzw. Tagen entwickelt haben, zum Teil zusammen mit Symptomen eines Querschnittssyndroms. Die NMO wurde viele Jahre als eine Sonderform der Multiplen Sklerose (MS) angesehen, aber im Gegensatz zur MS, die als T-Zell-vermittelte Autoimmunerkrankung gilt, wird die NMO als eine durch B-Zellen vermittelte Autoimmunerkrankung betrachtet, bei der die Aquoporin-4-Antikörper eine ätiopathogenetische Rolle spielen. Dafür sprechen die perivaskuläre Ablagerung von Autoantikörpern und Komplement im ZNS, die für eine lokale entzündliche Demyelinisierung und Nekrose verantwortlich gemacht wurden. Dazu besteht eine Korrelation zwischen Konzentration der Antikörper und Krankheitsaktivität.

    • Indikation

      V.a. Neuromyelitis optica (NMO)

    • Bewertung

      Negativ bei einem Titer bis zu 1:20

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Synonym

      CASPR-2-AK
    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Synonym

      Calcium-Kanal (PQ-Typ)-VGCC AAK
    • Material

      Serum 0,5 ml
      oder
      Liquor 0,5 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Radioimmunoassay
    • Dauer

      24 Stunden
    • Einheit

      pmol/l
    • Referenzbereich

      Serum/Liquor <40 pmol/l

       

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      voltage gated calcium channel (P/Q-Typ)

      Autoantikörper gegen spannungsabhängige Calciumkanäle

      Es handelt sich um einen Marker des LEMS (Lambert Eaton myasthenisches Syndrom), welches v.a. bei Patienten mit einem kleinzelligen Bronchialkarzinom auftreten kann. Mitunter treten VGCC-Antikörper gleichzeitig mit onkoneuronalen Antikörpern auf.

    • Indikation

      V.a. Lambert-Eaton Syndrom

    • Praeanalytik

      Probenstabilität:
      2-8°C= 2 Wochen, -20°C= über längeren Zeitraum
      Probenversand:
      keine Besonderheiten

    • Durchfuehrung

      1x wöchentlich

    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Antikörper gegen G-Protein-gekoppelte Rezeptoren von Neuronen, die den Transmitter GABA binden;
      Assoziiert mit Neoplasien (v.a. kleinzelligem Bronchialkarzinom) bei limbischer Enzephalitis

    • Indikation

      Abklärung limbische Enzephalitis

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Synonym

      Glial fibrillary acidic protein AK
    • Material

      Serum 500 µl

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      1 Tag
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      < 1:10

    • Akkreditiert

      Ja
    • Praeanalytik

      Haltbarkeit der Probe
      Raumtemperatur: wenige Tage; 2-8°C: bis zu 2 Wochen

    • Durchfuehrung

      arbeitstäglich, Montag-Freitag

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Dauer

      7 Tage
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörper der Klassen IgG und IgM im Serum gegen die Ganglioside GM1, GM2, GM3, GD1a, GD1b, GT1b und GQ1b

    • Indikation

      Differentialdiagnostik von peripheren Neuropathien

    • Bewertung

      Ganglioside sind saure Glycosphingolipide, die aus einem Lipid (Ceramid), einer Oligosaccharid-Kette und einer oder mehreren Sialinsäureresten bestehen. Sie werden in Zellmembranen und im peripheren  Nervensystem gefunden. Antikörper gegen Gangliosidstrukturen von Erregern können mit Gangliosiden von Markscheiden oder Nervenfasern kreuzreagieren und periphere Neuropathien verursachen.  So kommen entzündliche Neuropathien häufig nach einer Infektion mit Campylobacter jejuni, Cytomegalievirus, Epstein-Barr Virus oder Mycoplasma pneumoniae vor. Entzündliche Neuropathien des peripheren Nervensystems können sich mit leichter Ermüdbarkeit und uncharakteristischem Missempfinden bis hin zu neuromuskulären Störungen, Atemlähmung und Herzstillstand bemerkbar machen. Da Neuropathien erblich bedingt sein können oder aus einer Infektion bzw. einer autoimmunen Erkrankung resultieren können, ist eine richtige Diagnose wichtig, da die geeignete Therapie und Prognose je nach Neuropathieform unterschiedlich ist.

       

      Erkrankung

      Antikörper

      Isotyp

      Guillain-Barré-Syndrom

      GM1, GD1a, GD1b, GT1b, GQ1b

      IgG (IgM)

      Miller-Fisher Syndrom

      GQ1b, GT1a

      IgG 

      Multifokale motorische  Neuropathie (MMN)

      GM1, GM2, GM3, GD1a, GD1b      

      IgM

      Chronisch-entzündliche demyelinisierde Polyneuropathie

      GM2, GM3, GD1a, GD1b

      IgM

      Chronisch-ataxische Neuropathie      

      GM3, GD1b, GT1b, GQ1b

      IgM

      Akute ataxisch-sensorische Neuropathie

      GD1b        

      IgG

      Akute motorische axonale Neuropathie

      GM1, GD1a

      IgG

      Motorische Neuropathie mit monoklonaler IgM-Gammopathie

      GM1, GD1b

      IgM

    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      =/< 1:10

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Die Glutamatrezeptoren Typ NMDA setzen sich aus zwei Untereinheiten (NR1 und NR2) zusammen, sind postsynaptisch lokalisiert und bilden Kationen-Kanäle für die synaptische Übertragung. Antikörper gegen die NR1-Untereinheit findet man in Serum oder Liquor von Patienten mit der einer limbischen Enzephalitis. Die Bindung der Antikörper an die Glutamatrezeptoren induziert eine reversible Verringerung der Rezeptoren auf der Zelloberfläche. Gehäuft findet man diese Enzephalitis bei jungen Frauen mit einem Ovarialteratom. Eine new-onset-Epilepsie junger Frauen ist oft ein initiales Leitsymptom einer NMDA-Enzephalitis. Im klinischen treten auch grippeähnliche Symptome auf, die anschließend durch psychotische Symptome ersetzt werden. Ein verändertes Verhalten mit Persönlichkeitsstörungen, Denkstörungen und Halluzinationen kennzeichnen dieses Syndrom.  

    • Indikation

      Verdacht  auf Autoimmunenzephalitis durch Antikörper gegen Glutamat-Rezeptoren Typ NMDA (N-Methyl-D-Aspartat).

    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen Hu
      Hu-Ak werden auch ANNA-1 (anti-neuronale nukleäre Antikörper Typ 1) genannt. Sie zählen zu den am häufigsten gefundenen onkoneuronalen Antikörpern bei paraneoplastischer limbischer Enzephalitis und sensibler Neuropathie. Sie treten am häufigsten beim kleinzelligen Bronchialkarzinom (95-99% Spezifität!) auf, aber auch bei einem Neuroblastom, Prostata- oder Mammakarzinom

    • Indikation

      Verdacht auf paraneoplastisches neurologisches Syndrom (PNS).
      Insbesondere bei Patienten mit unklarer limbischer Enzephalitis oder unklarer sensibler Neuropathie

    • Praeanalytik

      Probenstabilität:
      Serum bei 2-8°C = 2 Wochen

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Synonym

      Low density lipoprotein receptor-related protein-4
    • Material

      Serum 1,0 ml
      oder
      Liquor 0,5 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      24 Stunden
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      <1:20

    • Akkreditiert

      Ja
    • Praeanalytik

      Haltbarkeit der Probe:
      max. 24h bei Raumtemperatur

      Versand:
      taggleicher Probeneingang oder Probe tiefgefroren versenden

    • Durchfuehrung

      bei Auftragseingang

    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      AAK gegen MPN, Myelin peripherer Nerven

    • Synonym

      MOG-AK
    • Material

      Serum 0,5 ml
      oder
      Liquor 0,5 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      1 Tag
    • Einheit

      keine
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Praeanalytik

      Probenstabilität:
      2-8°C= 14 Tage
      Probenrtransport:
      keine Besonderheiten

    • Bewertung

      Achtung: bei allen positiven Ergebnissen erfolgt eine Titerbestimmung.

    • Durchfuehrung

      nach Bedarf (2x wöchentlich)

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Enzyme Linked Immunosorbent Assay
    • Einheit

      U/ml
    • Referenzbereich

      <0,4 U/ml

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      MuSK ist Bestandteil des Agrin-Rezeptors, welcher bei Bindung von Agrin die Aggregation von Acetylcholinrezeptoren oder Acetylcholinesterase vermittelt.
      Gegen MuSK gerichtete Autoantikörper sind hochspezifisch für die Myasthenia gravis und treten in 30-40% isoliert (ohne gleichzeitigen Nachweis von Ach-Rez-AK) auf. Eine MuSK-AK positive Myasthenia gravis hat eine schlechtere Prognose (häufiger Krisen, schlechteres Ansprechen auf Immunsuppression). Die Höhe des MuSK-AK-Titers korreliert mit der klinischen Schwere der Myasthenie.

    • Indikation

      V.a. Myasthenia gravis       

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Enzyme Linked Immunosorbent Assay
    • Einheit

      BTU/ml
    • Referenzbereich

      <1000

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Das Myelin assoziierte Glykoprotein ist ein Membranprotein im Myelin des peripheren  und zentralen Nervensystems. Sein Molekulargewicht  beträgt ca. 100 kD. Anti-MAG Antikörper scheinen bei monoklonalen IgM Gammopathien ursächlich an  der Demyelinisierung von betroffenen Nervenbahnen beteiligt zu sein. Bei Neuropathien mit IgM Gammopathien können Anti-MAG Antikörper mit einer Frequenz von über 50 Prozent nachgewiesen werden.

      Die Bestimmung von Anti-MAG Antikörpern kann zur Differenzierung zwischen axonalen und demyelinisierenden Neuropathien dienen. Diese Antikörper sind  typischerweise mit langsam progressiven sensomotorischen demyelinisierenden Neuropathien assoziiert. Zusammen mit den Gangliosid Antikörpern ist der Nachweis von Anti-MAG eine sinnvolle Ergänzung zur Abklärung neurologischer Beteiligung bei allen rheumatischen Erkrankungen, z.B. Kollagenosen und Vaskulitiden.

    • Indikation

      Die Bestimmung von Anti-MAG Antikörpern ist hauptsächlich indiziert beim Verdacht auf Neuropathien mit monoklonaler IgM-Gammopathie und zur Differentialdiagnostik von axonalen bzw. demyelinisierenden Neuropathien.       

    • Bewertung

      Positiv   ≥1000 BTU
      Negativ < 1000 BTU

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Synonym

      Paraneoplastische Antikörper
    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Dauer

      7 Tage
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen Amphiphysin, CV2 (CRMP-5), PNMA2 (Ma2/Ta), Ri, Yo und Hu

    • Indikation

      Verdacht auf paraneoplastische neurologische Syndrome (PNS)
      Der Nachweis dieser Antikörper kann Monate bis Jahre vor einer Tumorerkrankung möglich sein.

    • Bewertung

      Ungefähr 0,5-2 % aller Tumorpatienten können ein Paraneoplastisches Syndrom (PNS) entwickeln. Etwa 50% der Patienten mit einem PNS bilden neuronale Antikörper. Es wird diskutiert, dass im Rahmen einer Autoimmunreaktion gegen im Tumor exprimierte neuronale Antigene die o.g.  Antikörper gebildet  werden.

      Amphiphysin-Ak werden bei Patienten mit einem paraneoplastischen Stiff-Person Syndrom (z.B. bei  Mamma-Karzinom und kleinzelligem Bronchial-Karzinom) gefunden, nicht bei einem idiopathischen Stiff-Person-Syndrom (hier Nachweis von GAD-Antikörpern). Bei 31-74% der Patienten mit nachgewiesenen Amphiphysin-Antikörper können weitere onkoneuronale Antikörper gefunden werden (z.B. CV2, Hu, Ri)

      CV2-Ak sind nicht spezifisch für bestimmte paraneoplastische Erkrankungen. Sie können z.B. nachweisbar sein bei paraneoplastischer limbischer Enzephalitis, fokaler Epilepsie, Chorea und cerebellärer Ataxie. Es besteht eine Assoziation zu kleinzelligen Bronchialkarzinomen (bis zu 77%) und Thymomen (6%)

      Ma-/Ta-Ak  werden bei Patienten mit Hodenkarzinom, Mammakarzinom und kleinzelligem Bronchialkarzinom gefunden. Klinisch sind diese Antikörper assoziiert mit limbischer Enzephalitis, cerebellärer Ataxie und einer Hirnstammenzephalitis. In >50% der Fälle manifestieren sich die neurologischen Symptome 3-4 Jahre vor dem Tumornachweis.

      Hu-Ak werden auch ANNA-1 (anti-neuronale nukleäre Antikörper Typ 1) genannt. Sie zählen zu den am häufigsten gefundenen onkoneuronalen Antikörpern bei paraneoplastischer limbischer Enzephalitis und sensibler Neuropathie. Sie treten am häufigsten beim kleinzelligen Bronchialkarzinom (95-99% Spezifität!) auf, aber auch bei einem Neuroblastom, Prostata- oder Mammakarzinom

      Yo-Ak auch PCA-1 (Purkinje-Zell-Antikörper Typ 1) genannt richten sich gegen das CDR62-Antigen, das im Kleinhirn und Hirnstamm exprimiert wird. Das sogenannte „Yo-Syndrom“ ist eine paraneoplastische cerebelläre Degeneration, welches häufig 3-4 Jahre vor dem Tumornachweis auftritt. Dieser Antikörper wird überwiegend bei Frauen gefunden, da er assoziiert ist mit Ovarial-, Mamma- und Uteruskarzinomen

      Ri-Ak  werden auch ANNA-2 (anti-neuronale nukleäre Antikörper Typ 2) genannt. Sie werden klassischerweise beim Opsoklonus-Myoklonus-Syndrom und bei Hirnstammenzephalitis im Zusammenhang mit einem Mamma-Karzinom und einem kleinzelligen Bronchialkarzinom gefunden.

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen Ri
      Ri-Ak werden auch ANNA-2 (anti-neuronale nukleäre Antikörper Typ 2) genannt. Sie werden klassischerweise beim Opsoklonus-Myoklonus-Syndrom und bei Hirnstammenzephalitis im Zusammenhang mit einem Mamma-Karzinom und kleinzelligen Bronchialkarzinom gefunden.

    • Indikation

      Verdacht auf paraneoplastisches neurologisches Syndrom (PNS).
      Insbesondere bei Patienten mit unklarer Okulomotorikstörung und zerebellärer Ataxie

    • Praeanalytik

      Probenstabilität:
      Serum bei 2-8°C = 2 Wochen

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Material

      Serum 1 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Westernblot
    • Dauer

      24 Stunden
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Durchfuehrung

      bei Bedarf

    • Synonym

      Recoverin-AK
    • Material

      Serum 1 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunoblot
    • Dauer

      1 Tag
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Indikation

      Verdacht auf paraneoplastische Retinopathie.

    • Praeanalytik

      bei 4-8°C 14 Tage haltbar

    • Durchfuehrung

      immer Dienstag und Donnerstag

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen SOX1 (AGNA)
      SOX1-Ak sind auch als Anti-Glia nukleäre Antikörper (AGNA) bekannt und werden typischerweise beim paraneoplastischen Lambert-Eaton-Myasthenie-Syndrom (LEMS) in Assoziation mit dem kleinzelligen Bronchialkarzinom nachgewiesen. Die Antikörper können auch paraneoplastisch bei Kleinhirndegeneration und bei sensibler Neuropathie gefunden werden.

    • Indikation

      Differentialdiagnostik der Myasthenie. Verdacht auf paraneoplastische zerebelläre Ataxie und Neuropathie.

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen Titin
      Titin ist neben Aktin und Myosin ein wesentliches Strukturprotein des Sarkomers, der kleinsten Funktionseinheit der quergestreiften Muskulatur. Antikörper gegen Titin sind hochspezifisch für die Myasthenia gravis und treten nur selten isoliert (ohne gleichzeitigen Nachweis von Ach-Rezeptor- oder MuSK-Antikörper) auf. Häufig findet man diese Antikörper bei Patienten mit Thymomen.

    • Indikation

      V.a. Myasthenia gravis

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Synonym

      DNER
    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen Tr(DNER)
      Tr-Ak richten sich  gegen das zytoplasmatische Protein Delta/Notch-like Epidermal growth factor-related Receptor (DNER) in Purkinje-Zellen. Es handelt sich um onkoneuronale Antikörper, die v.a. bei Patienten mit einer paraneoplastischen zerebellären Ataxie nachgewiesen werden können. In ca. 80% ist der Tr-Nachweis mit einem Hodgkin-Lymphom assoziiert.

    • Indikation

       V.a. paraneoplastische zerebelläre Degeneration

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Synonym

      anti-VGKC, Kaliumkanal-AK (VGKC)
    • Material

      Serum 0,5 ml
      oder
      Liquor 0,5 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Radioimmunoassay
    • Dauer

      24 Stunden
    • Einheit

      pmol/l
    • Referenzbereich

      Serum/Liquor <85

       

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Autoantikörper gegen spannungsabhängige Kaliumkanäle

      Klinisch manifestieren sich diese Autoantikörper durch eine muskuläre Übererregbarkeit, die zurückzuführen ist auf eine Hemmung der Repolarisation durch funktionelle Rezeptorblockade von Kaliumkanälen. Die  eigentlichen antigenen Zielstrukturen der VGKC-Antikörper sind mit den Kv1-Kanälen assoziierte Proteine (Caspr, LG1, Contactin)

      Es handelt sich um einen Marker der erworbenen Neuromyotonie, diese Antikörper können aber auch hochtitrig bei Patienten mit limbischer Enzephalitis auftreten.

    • Indikation

      V.a. Isaac’s Syndrom
      V.a. Morvan-Syndrom
      Differentialdiagnostik limbische Enzephalitis

    • Praeanalytik

      Haltbarkeit der Probe:

      2-8°C= 2 Wochen; -20°C über längeren Zeitraum

      Versandbedingungen:
      keine Besonderheiten

    • Durchfuehrung

      1x wöchentlich

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen Yo
      Yo-Ak werden auch PCA-1 (Purkinje-Zell-Antikörper Typ 1) genannt und richten sich gegen das CDR62-Antigen, das im Kleinhirn und Hirnstamm exprimiert wird. Das sogenannte „Yo-Syndrom“ ist eine paraneoplastische zerebelläre Degeneration, welches häufig 3-4 Jahre vor dem Tumornachweis auftritt. Dieser Antikörper wird überwiegend bei Frauen gefunden, da er assoziiert ist mit Ovarial-, Mamma- und Uteruskarzinomen

    • Indikation

      Verdacht auf paraneoplastisches neurologisches Syndrom (PNS).
      Insbesondere bei Patienten mit V.a. subakute Kleinhirn-Degeneration (zerebelläre Ataxie)

    • Praeanalytik

      Probenstabilität:
      Serum bei 2-8°C = 2 Wochen

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Line-Assay
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Autoantikörpern der Klasse IgG im Serum gegen Zic4
      Antikörper gegen Zinc Finger Protein 4 (Zic4) können bei paraneoplastischer zerebellärer Ataxie in Assoziation mit kleinzelligem Lungenkarzinom, meistens zusammen mit anderen paraneoplastischen Autoantikörpern nachgewiesen werden

    • Indikation

      V.a. paraneoplastische zerebelläre Degeneration

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Synonym

      Glutaminsäure Decarboxylase AK
    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Enzyme Linked Immunosorbent Assay
    • Einheit

      U/ml
    • Referenzbereich

      < 10,0

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Glutamat-Decarboxylase (GAD) katalysiert die Synthese von Gammabuttersäure aus Glutamat und kommt in zwei Isoenzymen mit unterschiedlichem Molekulargewicht (65 kD bzw. 67 kD) vor. GAD-65 wird hautsächlich in den beta-Zellen des Pankreas exprimiert, während GAD-67 in Neuronen exprimiert wird.

      Anti-GAD Antikörper werden bei Diabetes mellitus Typ I und beim Stiff-Person-Syndrom gefunden. GAD-Antikörper binden beim Diabetes mellitus GAD-65. Antikörper gegen GAD-65 können jedoch auch bei etwa 60 % der Patienten mit  Stiff-Person-Syndrom gefunden werden und zwar in hohem Titer. Antikörper gegen das lineare Epitop von GAD-67 werden bei Stiff-Person-Syndrom aber nicht bei Diabetes mellitus Typ I gefunden und können mit dem hier verwendeten Test nicht erfasst werden.

      Die GAD-Ak können präsymptomatisch vor Diagnosestellung eines  Diabetes mellitus Typ I nachweisbar sein. Zum Zeitpunkt der Diagnose findet man GAD-Ak in etwa 70-90 % der Fälle mit Diabetes mellitus Typ I.  Nach klinischen Manifestationen des Diabetes mellitus nimmt die Nachweisbarkeit von GAD stetig ab. Beim Diabetes mellitus Typ II sind GAD-Ak nicht nachweisbar.

      Die Untersuchung von GAD-Ak ist hauptsächlich beim Verdacht auf Diabetes mellitus Typ I bzw. Stiff-Person-Syndrom indiziert.

    • Indikation

      Verdacht auf Stiff-Person-Syndrom und Diabetes mellitus Typ I

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Material

      Serum 1 ml
      oder
      Liquor 1 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      3 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      negativ

    • Akkreditiert

      Ja

Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH
Tel: +49 (30) 405 026-800

E-Mail senden