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    • Synonym

      AT1RAK
    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Enzyme Linked Immunosorbent Assay
    • Einheit

      U/ml
    • Referenzbereich

      <10 U/ml

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Quantitative Bestimmung von Antikörpern der Klasse IgG gegen den Angiotensin II Typ 1 Rezeptor

    • Indikation

      Angiotensin-II Rezeptor Subtyp 1 (AT1R) sind G-Protein gekoppelte Membranproteine, die auf einer Vielzahl von Körperzellen einschließlich Endothel- und Immunzellen exprimiert werden und physiologischen Wirkungen von Angiotensin II wie z.B. Vasokonstriktion, proinflammatorische und profibrotische Effekte sowie Stimulation von Zellwachstum vermitteln. Die pathophysiologische Bedeutung von agonistischen Auto-Antikörper gegen den AT1R wurde zuerst bei Transplantationspatienten mit schweren Vaskulopathien und Allograft-Abstoßungsreaktion beschrieben (Dragun et al 2005). Das Auftreten von AT1R-Ak wurde im Folgenden auch bei Patienten mit systemischer Sklerodermie beschrieben und ist mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen wie pulmonale Hypertonie, Lungenfibrose, renale Krisen und für eine erhöhte Mortalität verbunden (Riemekasten et a. 2010).

    • Bewertung

      < 10 U/ml; 10-17 U/ml grenzwertig; ≥17 U/ml positiv

      Anti-AT1R Autoantikörper werden bei ca. 80% der Patienten mit systemischer Sklerose gefunden (Riemekasten et al. 2011). Das Vorliegen von AT1R-Ak ist bei diesen Patienten mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Komplikationen wie pulmonaler Hypertonie, Lungenfibrose, renalen Krisen und mit einer erhöhten Mortalität verbunden. Darüber hinaus ist das Vorliegen von AT1R-Ak bei transplantierten Patienten mit dem Auftreten von akuten Abstoßungsreaktionen und Transplantatverlust assoziiert. Ebenso scheinen AT1R-Ak eine wichtige pathophysiologische Rolle bei der Entwicklung einer Präeklampsie zu spielen.

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Synonym

      ETA Rez AK
    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Enzyme Linked Immunosorbent Assay
    • Einheit

      U/ml
    • Referenzbereich

      <10 U/ml

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Quantitative Bestimmung von Antikörpern der Klasse IgG gegen den Endothelin Rezeptor Typ A

    • Indikation

      Endothelin ist ein Peptidhormon, das seine Wirkung  an den glatten Muskelzellen entfaltet. Es vermittelt seine Effekte über G-Protein gekoppelte Membranproteine, die Endothelinrezeptoren. Derzeit sind  2 Rezeptorsubtypen des Endothelinrezeptors bekannt, die als ETA und ETB bezeichnet werden. ETA-Rezeptoren können unter anderem in glatten Muskelzellen der Blutgefäße gefunden werden, wo sie für die durch Endothelin-1 induzierte Vasokonstriktion verantwortlich sind.

      Eine pathophysiologische Bedeutung von agonistischen Auto-Antikörper gegen den ETA wurde bei Patienten mit systemischer Sklerodermie beschrieben, wobei sich eine Korrelation zwischen Vorliegen von anti-ETA-Antikörpern und dem Auftreten von Krankheitskomplikationen wie pulmonale Hypertonie, Lungenfibrose, renale Krisen und einer erhöhten Mortalität zeigte (Riemekasten et a. 2010). Darüber hinaus ist das Vorliegen von anti-ETA-Antikörpern (als sogenannte Non-HLA-Antibodies) bei Transplantationspatienten mit schweren Vaskulopathien und Allograft-Abstoßungsreaktion assoziiert (Dragun et al 2013).

    • Bewertung

      < 10 U/ml; 10-17 U/ml grenzwertig; ≥17 U/ml positiv

      Anti-ETA Autoantikörper werden bei ca. 80% der Patienten mit systemischer Sklerose gefunden (Riemekasten et al. 2011). Das Vorliegen von ETA-Ak ist bei diesen Patienten mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Komplikationen wie pulmonaler Hypertonie, Lungenfibrose, renalen Krisen und mit einer erhöhten Mortalität verbunden. Darüber hinaus ist das Vorliegen von ETA-Ak bei transplantierten Patienten mit dem Auftreten von akuten Abstoßungsreaktionen und Transplantatverlust assoziiert.

    • Durchfuehrung

      1x/Woche

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Enzyme Linked Immunosorbent Assay
    • Einheit

      U/ml
    • Referenzbereich

      =/< 20,0

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Die glomeruläre Basalmembran besteht hauptsächlich aus Kollagen Typ IV, Laminin, Fibronectin und Proteoglykanen. Glomeruläre Basalmembran-Antikörper reagieren mit der NC1-Region der α3-Kette des Kollagens Typ IV, welches sowohl in der Basalmembran der Niere als auch in der Lunge vorkommt. Die Antikörper findet man bei dem sogenannten Goodpasture-Syndrom, welches aus einer Glomerulonephritis und einer pulmonalen Hämorrhagie besteht. Eine rapid progressive Glomerulonephritis mit Nachweis von GBM-AK ohne pulmonale Hämorrhagie wird als Anti-GBM-Nephritis bezeichnet.
      Da GBM-Antikörper mit der Schwere und Aktivität der Erkrankung korrelieren, ist die Bestimmung gut zur Prognose und Verlaufskontrolle geeignet. Wenn zusätzlich zu den GBM-Antikörpern auch ANCA nachgewiesen werden können, ist mit einem progredienten Krankheitsverlauf zu rechnen.
      Zusammenfassend ist bei einer schnellen Verschlechterung der Nierenfunktion die Suche nach GBM-AK, c-ANCA und p-ANCA indiziert.

    • Indikation

      Verdacht auf GBM-Ak Nephritis bzw. ein Goodpasture-Syndrom bei rasch progredienter Glomerulonephritis

    • Durchfuehrung

      tägliche Bearbeitung

    • Synonym

      Sarkolemm-Ak
    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      =/< 1:20

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Antikörper der Klasse IgG gegen gegen Myokard
      Antikörper gegen Herzmuskel können u.a. gegen Antigene des Sarkolemms (Membran von Herzmuskelzellen) und von Fibrillen reagieren. Nur bei persisitierend hohen Titern ist in Zusammenschau mit Anamnese und klinischen Beschwerden von einer Relevanz auszugehen.
      Man findet diese Antikörper bei Myokarditiden, Kardiomyopathien, nach einem Myokardinfarkt („Dressler Syndrom“) oder auch nach Traumata des Herzens (z.B. Postkardiotomiesyndrom). Auch nach einer Streptokokkeninfektion können Herzmuskelantikörper nachweisbar sein.

    • Indikation

      Wegen fehlender Spezifität gibt es keine klare Indikation für die Untersuchung von diesen Antikörpern, sie können bei verschiedenen Entzündungen des Herzmuskels auftreten.

    • Bewertung

      Negatives Ergebnis. Eine Probe wird als negativ bewertet, wenn die Fluoreszenz des Sarkolemms oder der Querstreifen des Herzmuskels fehlt. 
      Positives Ergebnis. Eine Probe wird als positiv bewertet, wenn eine fluoreszierende Anfärbung des Sarkolemms oder der Querstreifen auf den Herzmuskelfasern eindeutig zu sehen ist.

    • Material

      Serum 0,5 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      1 Tag
    • Einheit

      keine
    • Referenzbereich

      qualitativ, <1:10=negativ

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Antikörper gegen die Inselzellen des Pankreas. Zielantigene sind v.a. Glutamatdecarboxylase (GAD) und Tyrosinphosphatase (IA2). Es handelt sich um einen hochspezifischen Markerantikörper des Typ 1 Diabetes mellitus und können schon Jahre vor dem Auftreten erster klinischer Symptome nachweisbar sein.
      Kombiniert mit dem gleichzeitigen Nachweis anderer Typ 1 Diabetes mellitus spezifischer Autoantikörper (GAD, Insulin, IA2) kann anhand der Anzahl positiver Antikörpernachweis eine Risikoeinschätzung für die Wahrscheinlichkeit, einen Typ 1 Diabetes mellitus zu entwickeln, vorgenommen werden.

    • Indikation

      V.a. Typ 1 Diabetes mellitus

    • Praeanalytik

      Stabilität der Probe:
      2-8°C: 14 Tage

    • Bewertung

      Bei einem positiven Ergebnis erfolgt die Titerbestimmung.

    • Durchfuehrung

      2x/Woche

    • Synonym

      ICA
    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Enzyme Linked Immunosorbent Assay
    • Dauer

      1-3 Tage
    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Die Untersuchung von Antikörpern gegen Intrinsic Faktor ist bei der Differentialdiagnose megaloblastärer Anämien und Vit.B12-Mangel indiziert, und bildet zusammen mit der Untersuchung von Parietalzellen-Antikörpern eine wichtige serologische Untersuchung zur Abklärung von Anämien im Rahmen chronisch atrophischer Gastritiden. 
      Zwei Antikörpertypen gegen den IF werden unterschieden:
      Typ 1 oder blockierende Antikörper; sie binden an die Vitamin B12-Bindungsstelle des IF, nachweisbar in ca.70% der Patienten mit perniziöser Anämie.
      Typ2, diese Antiköper binden an den IF-Vitamin B12-Komplex, nachweisbar in 35-40%, fast ausschließlich zusammen mit Typ 1-Antikörpern vorkommend..

      Beide Antikörper verhindern die Resorption von Vitamin B12 im distalen Ileum.

    • Indikation

      V.a. perniziöse Anämie
      V.a. Vitamin B12 Mangel induzierte Polyneuropathie

    • Bewertung

      Normal bzw. negatives Ergebnis: < 6 U/ml
      Schwach positives Ergebnis: ≥ 6 und ≤25  U/ml
      Positives Ergebnis: ≥ 26  und ≤75  U/ml
      Stark Positives Ergebnis: > 75  U/ml

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      =/< 1:20

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Antikörper der Klasse IgG gegen Nebenniere (Rinde/Mark)

      Das primäre Zielantigen von Autoantikörpern gegen die Nebennierenrinde ist das Enzym 21-OH Hydroxylase, welches für die Synthese von Steroridhormonen benötigt wird. Es handelt sich um einen Markerantikörper des autoimmun verursachten Morbus Addison. Diese Erkrankung kann isoliert oder auch im Rahmen eines autoimunen polyglandulären Syndroms bei gleichzeitigem Nachweis von z.B. Parietalzellantikörpern (PCA), Schilddrüsenantikörpern und/oder Inselzellantikörpern (ICA).

      Antikörper gegen das Nebennierenmark kann man mitunter bei Patienten mit Typ 1 Diabetes mellitus finden, es gibt jedoch keine spezifische Indikation für diese Untersuchung.

    • Indikation

      V.a. Morbus Addison autoimmuner Genese
      V.a. autoimmunes polyglanduläres Syndrom

    • Bewertung

      Negatives Ergebnis.  Wenn die charakteristische Anfärbung der drei Zonen der Nebennierenrinde fehlt, wird das Ergebnis der Untersuchung als negativ bewertet.
      Positives Ergebnis. Wenn eine charakteristische Anfärbung im Zytoplasma der Zellen in den Zonen der Nebennierenrinde (Zona glomerulosa, Zona fascicularis und Zona reticulans) zu sehen ist, wird das Ergebnis als positiv bewertet. Die Fluoreszenz kann alle 3 Zonen betreffen, aber auch eine alleinige Fluoreszenz der Zona glomerulosa oder eine Fluoreszenz der Zona fascicularis und Zona reticulans ist möglich.
      Eine positive Anfärbung des Markes (innerste Schicht des gesamten Gewebeschnitts) spricht für Antikörper gegen Nebennierenmark.

    • Material

      Serum 0,5 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      4 Stunden
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      <1:10

    • Akkreditiert

      Ja
    • Praeanalytik

      Probenstabilität:
      2-8°C= 7 Tage

    • Durchfuehrung

      Häufigkeit:
      bei Bedarf, mindestens 1x wöchentlich

    • Synonym

      PCA
    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Parietalzellantikörper  sind gegen die H+, K+ -ATPase von Parietalzellen des Magens, die für die Salzsäureproduktion des Magens zuständig ist, gerichtet  und werden bei Perniziöser Anämie gefunden. Meistens treten PCA zusammen mit Autoantikörpern gegen Intrinsic factor auf. Die Höhe des Titers von PCA korreliert nicht  mit dem klinischen Verlauf. Die Prävalenz bei Gesunden liegt bei 5-10%, allerdings kann der Nachweis von  PCA einer klinischen Manifestation der Vit B12 Defizienz bis zu 20 Jahre vorausgehen.

    • Indikation

      V.a. Perniziöse Anämie

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Enzyme Linked Immunosorbent Assay
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      U/ml
    • Referenzbereich

      =/< 14

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Quantitativer Nachweis von Antikörpern gegen den Phospholipase A2-Rezeptor. Dieser Rezeptor findet sich auf den Podozyten von Glomeruli. Die Autoantikörper sind hochspezifisch und –sensitiv für das Vorliegen einer primären membranösen Glomerulonephritis. Die Höhe des Antikörpertiters korreliert hierbei sehr gut mit der Aktivität der Erkrankung und dem Krankheitsverlauf.

    • Indikation

      V.a. primäre membranöse Glomerulonephritis
      Beurteilung der Krankheitsaktivät einer mGN

    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      =/< 1:10

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitativer Nachweis von Antikörpern gegen den Phospholipase A2-Rezeptor. Dieser Rezeptor findet sich auf den Podozyten von Glomeruli. Die Autoantikörper sind hochspezifisch und –sensitiv für das Vorliegen einer primären membranösen Glomerulonephritis. Die Höhe des Antikörpertiters korreliert hierbei sehr gut mit der Aktivität der Erkrankung und dem Krankheitsverlauf.

    • Indikation

      V.a. primäre membranöse Glomerulonephritis
      Beurteilung der Krankheitsaktivät einer mGN

    • Bewertung

      Bei einem positiven Ergebnis in der IFT sollte sich als Bestätigungstest sowie für einen quantitativen Nachweis ein PLA2-Rez.-AK Elisa anschließen.

    • Synonym

      SKA
    • Material

      Serum 1 ml
    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Dauer

      7 Tage
    • Einheit

      Titer
    • Referenzbereich

      =/< 1:20

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Qualitative Bestimmung von Antikörper der Klasse IgG gegen gegen Skelettmuskel

      Antikörper gegen Skelettmuskel können gegen verschiedene Muskelantigene gerichtet sein: Titin, Ryanodin-Rezeptor, Aktin und Myosin. Sie sind hauptsächlich bei Patienten mit Myasthenia Gravis (MG) im Zusammenhang mit einem Thymon zu finden, können aber auch bei Patienten mit Thymon  ohne  Myasthenia Gravis und bei denen mit Myasthenia Gravis ohne Thymon gefunden werden:

      alle Myasthenia Gravis Patienten: 40 %
      Myasthenia Gravis Patienten mit Thymom 90-100 %
      Myasthenia Gravis ohne Thymom 30 %Thymom ohne Myasthenia Gravis 25 %

    • Indikation

      V.a. Myasthenia gravis

    • Bewertung

      Negatives Ergebnis. Eine Probe wird als SKA negativ bewertet, wenn  keine Fluoreszenz der querstreiften Skelettmuskulatur vorliegt.
      Positives Ergebnis. Eine Probe wird als SKA positiv bewertet, wenn eine fluoreszierende Anfärbung der Querstreifen auf der Skelettmuskulatur eindeutig zu sehen ist.

    • Synonym

      P450-C17-AK
    • Material

      Serum 1 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Radioimmunpräzipitation
    • Einheit

      Ak-Ratio
    • Referenzbereich

      <10                GZ 10-15

    • Akkreditiert

      Ja
    • Synonym

      P450-C21-Ak
    • Material

      Serum 1 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Radioimmunpräzipitation
    • Dauer

      24 Stunden
    • Einheit

      Ak-Ratio
    • Referenzbereich

      <10            GZ 10-15

    • Akkreditiert

      Ja
    • Praeanalytik

      ohne Besonderheiten

    • Synonym

      THSD7A-AK
    • Material

      Serum 0,5 ml

      Fremdversand

    • Methode

      Immunfluoreszenz-Test
    • Akkreditiert

      Nein

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