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Labor Berlin zum zweiten Mal in Folge als Top-Innovator ausgezeichnet

Berlin - Am 28. Juni 2019 verlieh Wissenschaftsjournalist und Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, zusammen mit dem wissenschaftlichen Wettbewerbsleiter, Prof. Dr. Nikolaus Franke, im Rahmen des 6. Deutschen Mittelstands-Summits in Frankfurt am Main den Innovationspreis TOP 100 an Labor Berlin. Nun schon zum zweiten Mal in Folge wurde Labor Berlin unter die TOP 100 der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes gewählt. Wie bereits im letzten Jahr zeichnete sich die Tochterfirma der Charité - Universitätsmedizin Berlin und der Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH vor allem in der Kategorie "Innovationserfolg" durch konstant hohe Leistungen aus. In den Kategorien "Innovationsförderndes Top Management" und "Innovationsklima" erreicht Labor Berlin sogar die Top10 - ein Beweis für die zukunfts­orientierte Strategie von Labor Berlin.

v.l.n.r.: Nina Beikert, Geschäftsführerin; Ranga Yogeshwar, Mentor des Wettbewerbs; Klaus Tenning, Leiter Studien, Kooperationen und Innovationsmanagement
Quelle: KD Busch/compamedia

Titelverteidigung durch Innovationsprojekte

Durch den engen Austausch in wissenschaftlichen Netzwerken und Kooperationen mit Entwicklungsteams aus der Industrie treibt Labor Berlin Innovationen voran. Die diagnostischen Fachbereiche von Labor Berlin sind selbst wichtige Akteure und loten stets aus, welche Geräte und Verfahren weiterentwickelt werden können, um über die Standards hinauszugehen. "Der Einsatz innovativer Technologien und Methoden zählt zur DNA von Labor Berlin. Wir sind stolz darauf, dass wir den Titel als Innovationsführer verteidigen konnten", erklärt Nina Beikert, Geschäftsführerin von Labor Berlin.

Wie aber organisiert man Kreativität? Welche Voraussetzungen muss ein Unternehmen schaffen, um das "out-of-the-box-Denken" in den eigenen Prozessen zu verankern? Der Bereich Studien, Kooperationen & Innova­tions­­management unter der Leitung von Klaus Tenning hat sich genau dieser Frage verschrieben und steuert in einem interdisziplinären Ansatz die Innovationsprojekte bei Labor Berlin. In enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Wissenschaftlern werden außer­dem diagnostische Studien durchgeführt und klinische Fragestel­lungen erforscht.

Gezielte Therapie durch Next Generation Sequencing

Ein Beispiel für die Innovationskraft bei Labor Berlin ist die Forschung an bisher unbekannten Einsatzgebieten für das sogenannte Next Generation Sequencing (NGS), einer neuartigen Technologie im Bereich der molekularen Genetik. Die Diagnostik seltener Erkrankungen, die auf angeborene Immundefekte zurückgehen oder die Diagnose von unklaren Virusinfektionen, ist hierbei ein wichtiges Ziel: Durch den Einsatz neuer Methoden gelingt es Dr. Jörg Schuldes, Leiter der Next Generation Sequencing-Plattform, und seinem Team, zu vielen seltenen Erkrankungen neue Erkenntnisse zu gewinnen und somit auch den Patienten schneller Klarheit und konkrete Therapieempfeh­lungen geben zu können.

Ein in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Uwe Kornak, Facharzt für Humangenetik und Forscher an der Charité, entwickel­tes Genpanel für die zuverlässige Analyse von Genen für angeborene Skeletterkrankungen oder -fehlbildungen ist ein Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von neuen Methoden im Bereich NGS.

"Unser Ziel ist es, den Einsatz innovativer diagnostischer Verfahren und Tests zum Wohle des Patienten als Routinedia­gnostik zu etablieren", erklärt Nina Beikert. "So tragen wir dazu bei, dass Patienten schneller und mit weniger Nebenwirkungen therapiert werden können: Abhängig von der jeweiligen genetischen Konstellation eines Patienten kann zielgerichtet die am besten passende Therapie ausgewählt und optimal eingesetzt werden."

Traineeprogramm für MTLA

Innovatives Denken zeigt sich bei Labor Berlin nicht nur in der Diagnostik, sondern beispielsweise auch im Recruiting. "Auch wir spüren den zunehmenden Fachkräftemangel, insbesondere bei den medizinisch-technischen Laborassisten­ten (MTLA). Aus diesem Grund und um MTLA-Absolventen einen idealen Berufsstart und einen Einblick in das gesamte Unternehmen bieten zu können, haben wir ein bislang einzigartiges Traineeprogramm entwickelt", erläutert Beate Brandl, Leiterin der Personalabteilung. Das Trainee­programm sieht einen Einsatz in unterschiedlichen Fachbereichen der Diagnostik vor. Die Trainees werden in dieser Zeit stets von Mentoren begleitet und erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, je nach Interessenlage in kaufmännischen Funktionen oder innovativen Projekten zu hospitieren. Labor Berlin gelingt es damit, den MTLA sowohl eine berufliche als auch eine persönliche Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Größtes Gemeinschaftsprojekt von Charité und Vivantes

Mit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 13 Standorten erbringt Labor Berlin jährlich mehr als 65 Millionen Laboranalysen und versorgt so über 24.000 Krankenhausbetten. Als bisher größtes Gemeinschafts­projekt der Charité - Universitätsmedizin Berlin und der Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH wurde die Tochtergesellschaft Labor Berlin im Jahr 2011 gegründet. Ziel der Klinikbetreiber und des Berliner Senats war es, mit der Fusion der Laboreinrichtungen Kapazitäten zu bündeln und die Möglichkeit zu schaffen, neue Geschäfts­felder zu erschließen. Das Konzept ging auf: Labor Berlin zählt deutschlandweit zu den führenden Anbietern für Labordiagnostik und hat sich als Europas größtes Krankenhauslabor am Markt etabliert. Als Verbindung und Partner zwischen Wissenschaft, Krankenversorgung und Industrie stellt Labor Berlin innovative Lösungen flächendeckend zur Verfügung.

 

Als PDF zum Download:

Pressemitteilung

Hochauflösendes Bildmaterial:

Preisverleihung (Quelle: KD Busch / compamedia)

Niederlassung (Quelle: Labor Berlin)