zurück

  • Material

    Urin 5 ml
  • Referenzbereich

    neg
  • Akkreditiert

    Ja
  • Allgemeines

    Cocain wird durch Hydrolyse seiner Esterbindungen zu Benzoylecgonin rasch inaktiviert, während Cholinesterasen im Blut Cocain zu Ecgoninmethylester hydrolisieren. Beide Metaboliten können dann weiter zu Ecgonin hydrolisiert werden. Nichtmetabolisiertes Cocain besitzt eine Affinität zu Fettgewebe und gelangt rasch ins Gehirn. Die Cocainmetaboliten sind eher wasserlöslich und werden mit Teilen der unveränderten Droge vollständig über den Urin ausgeschieden. Der Benzoylecgoninmetabolit ist der Hauptmarker im Urin zum Nachweis von Cocainmissbrauch. Der Test ist ein halbquantitativer Gruppentest.
    Im Harn Nachweisbarkeit bis zu vier Tagen in Abhängigkeit des Konsums.

  • Praeanalytik

    Frische Urinproben müssen nicht besonders behandelt oder vorbereitet werden, aber pipettierte Proben sollten keine größeren Mengen an Harnsedimenten enthalten.Die Proben sollten einen normalen physiologischen pH-Wert zwischen 5 und 8 aufweisen.
    Urinprobengewinnung soll beim Drogenscreening immer, um Manipulationen auszuschließen unter Aufsicht von med. Personal erfolgen.