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    • Synonym

      Kohlendioxidpartialdruck
    • Material

      Heparin-Blut 1 ml
    • Methode

      Potentiometrie
    • Einheit

      mmHg
    • Referenzbereich

      ab 18 Jahre (weiblich):   32 – 43 mmHg
      ab 18 Jahre (männlich): 35 – 46 mmHg

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Abweichungen innerhalb von 30-50 mmHg sind nicht gefährlich, bedürfen aber der diagnostischen Abklärung. Akut entstandene pCO2-Verschiebungen sind bereits lebensgefährlich, wenn sie 25 mmHg unter- bzw. 60 mmHg überschreiten. Bei chronischer Hyperkapnie werden pCO2-Werte von 80 mmHg und mehr oft relativ gut vertragen.

      Literatur:
      O. Müller-Plathe. ;Säure-Basen-Gleichgewicht und Blutgase.
      In :L. Thomas (Hrsg) Labor und Diagnose;TH-Books 6. Aufl. (2005), S. 468 ff

      M. Kosch et al.;Störungen des Säure-Basen-HaushaltsRationale Diagnostik und ökonomische Therapie. ;Dtsch. Ärzteblatt 102 , B 1603 (2005)

      A. Bacher.;Effects of body temperature on blood gases. ;Intensive Care Med. 31 , 24 (2005)

    • Indikation

      Verdacht auf Entgleisung im Säure-Basen-Haushalt, engmaschige Überwachung von Patienten auf Station:
      – Lungenfunktionsstörung
      – Kreislaufinsuffizienz
      – Akute und chronische Niereninsuffizienz
      – Diabetische Stoffwechselentgleisung
      – Gastrointestinale Erkrankungen
      – Störung der Nebennierenrindenfunktion
      – Intoxikationen
      – Komatöse Zustände
      – Hohes Fieber, Sepsis
      – Überwachung therapeutischer Maßnahmen wie Beatmung und Hämodialyse

    • Praeanalytik

      Blutgasmonovette oder -kapillare
      Spritze sofort nach Probennahme entlüften bzw. Kapillare ganz luftblasenfrei füllen und sofort verschließen.

      Transport gekühlt bei 4°C mittels Coolpack innerhalb von 60 Minuten

      Störfaktoren:
      Falsch erhöhte Werte: nicht ausreichende Kühlung

    • Bewertung

      Erhöhte Werte:
      Metabolische Alkalose (Erbrechen, Magendrainage, Hyperaldosteronismus, M. Cushing, Glucocorticoidtherapie, Diuretika- und Laxantienabusus, ausgeprägter Kaliummangel), respiratorische Azidose (Lungenemphysem, schweres Lungenödem, ausgeprägte Lungenfibrose und Pneumonie, ARDS im Stadium III, ZNS-Erkrankungen, neuronale, muskuläre und neuromuskuläre Erkrankungen

      Erniedrigte Werte:
      Metabolische Azidose (Ketoazidose, Lactatazidose, Bikarbonatverlust, glomeruläre und tubuläre Retentionsazidose), respiratorische Alkalose (Hyperventilationssyndrom, ZNS-Erkrankungen, Hyperthyreose, Fieber, septischer Schock, pulmonale Erkrankungen mit Hyperventilation)

    • Durchfuehrung

      wochentags von 8:00-20:00 Uhr, Sa. u. So. 8.00-15:00 Uhr Routineparameter
      Messung von Notfällen jederzeit möglich

    • Synonym

      Potentia hydrogenii
    • Material

      Heparin-Blut 1 ml
    • Methode

      Potentiometrie
    • Referenzbereich

      ab 18 Jahre: 7,37 – 7,45

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Abweichungen innerhalb von 7,3 – 7,5 sind als leicht einzustufen, bedürfen aber der diagnostischen Abklärung.
      Werte zwischen 7,1 und 7,3 bzw. 7,5 und 7,6 kennzeichnen eine schwere Dekompensation.
      Werte unter 7,1 und über 7,6 sind lebensgefährlich, vor allem wenn sie akut respiratorisch entstanden sind.
      Werte unter 6,9 und über 7,7 sind nur kurzfristig mit dem Leben vereinbar.
      Durchtrainierte Leistungssportler erreichen während der extremen Belastung eines 800 m Laufes pH-Werte unter 7,0

      Literatur:
      O. Müller-Plathe. ;Säure-Basen-Gleichgewicht und Blutgase. ;In :L. Thomas (Hrsg) Labor und Diagnose
      TH-Books 6. Aufl. (2005), S. 468 ff

      M. Kosch et al.;Störungen des Säure-Basen-HaushaltsRationale Diagnostik und ökonomische Therapie. ;Dtsch. Ärzteblatt 102 , B 1603 (2005)

    • Indikation

      Verdacht auf Entgleisung im Säure-Basen-Haushalt, engmaschige Überwachung von Patienten auf Station:
      – Lungenfunktionsstörung
      – Kreislaufinsuffizienz
      – Akute und chronische Niereninsuffizienz
      – Diabetische Stoffwechselentgleisung
      – Gastrointestinale Erkrankungen
      – Störung der Nebennierenrindenfunktion
      – Intoxikationen
      – Komatöse Zustände
      – Hohes Fieber, Sepsis
      – Überwachung therapeutischer Maßnahmen wie Beatmung und Hämodialyse

      Störungen des Säure-Basen-Haushaltes, restriktive und obstruktive Ventilationsstörungen, Lungenperfusionsstörungen, Kreislaufinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Intoxikationen, komatöse Zustände, Störungen des Elektrolythaushaltes (Erbrechen, Diarrhoe, Hyper- und Hypochlorämie, Hyper- und Hypokaliämie), NNR-Funktionsstörungen, Überwachung bei künstlicher Beatmung
    • Praeanalytik

      Blutgasmonovette oder -kapillare
      Spritze sofort nach Probennahme entlüften bzw. Kapillare ganz luftblasenfrei füllen und sofort verschließen.
      Transport gekühlt bei 4°C mittels Coolpack innerhalb von 60 Minuten

    • Bewertung

      Erhöhte Werte:
      Metabolische Alkalose (Erbrechen, Magendrainage, Hyperaldosteronismus, M. Cushing, Glucocorticoidtherapie, Diuretika- und Laxantienabusus, ausgeprägter Kaliummangel), respiratorische Alkalose (Hyperventilationssyndrom, ZNS-Erkrankungen, Hyperthyreose, Fieber, septischer Schock, pulmonale Erkrankungen mit Hyperventilation)

      Erniedrigte Werte:
      Metabolische Azidose (Ketoazidose, Lactatazidose, Bikarbonatverlust, glomeruläre und tubuläre Retentionsazidose), respiratorische Azidose (Lungenemphysem, schweres Lungenödem, ausgeprägte Lungenfibrose und Pneumonie, ARDS im Stadium III, ZNS-Erkrankungen, neuronale, muskuläre und neuromuskuläre Erkrankungen)

      — Erhöhung — Metabolische Alkalose (Erbrechen, Magendrainage, Hyperaldosteronismus, M. Cushing, Glucocorticoidtherapie, Diuretika- und Laxantienabusus, ausgeprägter Kaliummangel), respiratorische Alkalose (Hyperventilationssyndrom, ZNS-Erkrankungen, Hyperthyreose, Fieber septischer Schock, Lungenfibrose, Pneumonie, Atelektase, Lungenödem, ARDS im Stadium I und II) — Erniedrigung — Metabolische Azidose (Ketoazidose, Lactatazidose, Bikarbonatverlust, glomeruläre und tubuläre Retentionsazidose), respiratorische Azidose (Lungenemphysem, schweres Lungenödem, ausgeprägte Lungenfibrose und Pneumonie, ARDS im Stadium III, ZNS-Erkrankungen, neuronale, muskuläre und neuromuskuläre Erkrankungen)
    • Durchfuehrung

      wochentags von 8:00-20:00 Uhr, Sa. u. So. 8.00-15:00 Uhr Routineparameter
      Messung von Notfällen jederzeit möglich

    • Synonym

      Sauerstoffpartialdruck
    • Material

      Heparin-Blut 1 ml
    • Methode

      Amperiometrie
    • Einheit

      mmHg
    • Referenzbereich

      ab 18 Jahre: 71 – 104 mmHg

    • Akkreditiert

      Ja
    • Allgemeines

      Die Beziehung zwischen arteriellem pO2 und dem Lebensalter errechnet sich aus der Formel: pO2 = 102 – 0,33 x Lebensjahre. Aufgrund der S-förmigen O2-Bindungskurve gehen im Bereich hoher Sättigungsgrade kleine Veränderungen der O2-Sättigung mit großen pO2-Veränderungen einher, so daß in diesem Bereich die pO2-Bestimmung genauer ist. Dagegen ist im Bereich deutlich erniedrigter pO2-Werte die O2-Sättigung der empfindlichere Parameter.

      Literatur:
      O. Müller-Plathe. ;Säure-Basen-Gleichgewicht und Blutgase. ;In :L. Thomas (Hrsg) Labor und Diagnose;TH-Books 6. Aufl. (2005), S. 468 ff

      M. Kosch et al.;Störungen des Säure-Basen-HaushaltsRationale Diagnostik und ökonomische Therapie. ;Dtsch. Ärzteblatt 102 , B 1603 (2005)

      A. Bacher.;Effects of body temperature on blood gases. ;Intensive Care Med. 31 , 24 (2005)

    • Indikation

      Verdacht auf Entgleisung im Säure-Basen-Haushalt, engmaschige Überwachung von Patienten auf Station:
      – Lungenfunktionsstörung
      – Kreislaufinsuffizienz
      – Akute und chronische Niereninsuffizienz
      – Diabetische Stoffwechselentgleisung
      – Gastrointestinale Erkrankungen
      – Störung der Nebennierenrindenfunktion
      – Intoxikationen
      – Komatöse Zustände
      – Hohes Fieber, Sepsis
      – Überwachung therapeutischer Maßnahmen wie Beatmung und Hämodialyse

    • Praeanalytik

      Blutgasmonovette oder -kapillare
      Spritze sofort nach Probennahme entlüften bzw. Kapillare ganz luftblasenfrei füllen und sofort verschließen.
      Transport gekühlt bei 4°C mittels Coolpack innerhalb von 60 Minuten

      Störfaktoren:
      Falsch erhöhte Werte:  Luftkontakt

      falsch erniedrigte Werte:  nicht ausreichende Kühlung

    • Bewertung

      Erhöhte Werte:
      Künstliche Beatmung (mit reinem O2 bzw. Überdruck), geringgradig bei Hyperventilation

      Erniedrigte Werte:
      Ventilations-, Diffusions-, Distributions- und Perfusionstörungen (Z.n. Lungenresektion, Sarkoidose, Hämosiderose, ARDS, Asthma bronchiale, Emphysem, Atelektase, Infarkt, Tumoren, Lungenödem, Rechts-Links-Shunt, respiratorische Azidose etc.), Aufenthalt in großen Höhen

    • Durchfuehrung

      wochentags von 8:00-20:00 Uhr, Sa. u. So. 8.00-15:00 Uhr Routineparameter
      Messung von Notfällen jederzeit möglich

  • Allgemeines

    Heparinblut zur Blutgasanalyse, arteriell, venöse oder kapillar, muss gekühlt (4°C) innerhalb von 60 Minuten eingesendet werden.

    Literatur:
    H.-P. Seelig, Präanalytik, 3. A, 2008, ISBN 978-3-00-025129-0

  • Durchfuehrung

    wochentags von 8:00-20:00 Uhr, Sa. u. So. 8.00-15:00 Uhr Routineparameter, Messung von Notfällen jederzeit möglich

Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH
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