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Klinische Chemie > GLDH (Glutamatdehydrogenase)

GLDH (Glutamatdehydrogenase)

Material
Heparin-Plasma 1 ml
oder
Serum 1 ml
Methode
UV-Test
Einheit
U/l
Referenzbereich

Alter                                  

Geschlecht

Wertebereich

Kinder und Erwachsene w bis 4,8 U/l
Kinder und Erwachsene m bis 6,4 U/l

 

Akkreditiert
Ja

Allgemeines

GLDH (Glutamatdehydrogenase) ist als mitochondriales Enzym ein Indikator der Parenchymzellnekrose. Zusammen mit der ASAT und ALAT gestattet die GLDH eine Abschätzung des Zelluntergangs und somit der Schwere des Leberschadens.

Literatur:
L. Thomas.;Glutamatdehydrogenase (GLDH). In :L. Thomas (Hrsg) "Labor und Diagnose", TH-Books 8. Aufl. (2012), S. 120 ff

Indikation

Beurteilung von Schwere und Ausmaß einer akuten Leberparenchym-Schädigung, Differentialdiagnose des Ikterus

Präanalytik

Störfaktoren:
Erhöhte Werte:Hämolyse und Lipämie,Ethanol, orale Kontrazeptiva
Erniedrigte Werte:Thyroxin

Bewertung

Erhöhte Werte:
Akute und chronische Hepatitis, Leberzirrhose, akute Leberdystrophie, nekrotisierende Hepatitis, multiple Lebermetastasen, Verschlußikterus, akutes Rechtsherzversagen

Durchführung

wochentags von 8:00-20:00 Uhr, Sa. u. So. 8.00-15:00 Uhr Routineparameter