Lupe
Reagenzglas

Website durchsuchen

Leistungsverzeichnis

Immunhämatologie > Antikörperdifferenzierung

Antikörperdifferenzierung

Synonym
Indirekter AHG-Test; Indirekter Coombs-Test
Material
EDTA-Blut 6 ml
Methode
Säulenagglutinationstest
Akkreditiert
Ja

Allgemeines

Die Antikörperdifferenzierung dient zur Klärung der Spezifität von antierythrozytären Antikörpern. Sie kann im Coombs-, im Enzym- oder im NaCl-Milieu durchgeführt werden. Gegebenenfalls erfolgt die abschließende Klärung der Spezifität im Fremdlabor.

Literatur:
Eckstein, Reinhold.; Immunhämatologie und Transfusionsmedizin.; Urban & Fischer, 5. Auflage (2005)

Indikation

Bei einem positiven AKS schließt sich immer eine Antikörperdifferenzierung an. Die Untersuchung erfolgt im Coombsansatz. Bei unklaren Ergebnissen können Ansätze im Enzymtest oder im NaCl-Milieu notwendig werden. Der Nachweis eines Alloantikörpers umfasst auch die Testung der Patientenerythrozyten auf das korrespondierende Antigen.

Präanalytik

Das EDTA-Vollblut muss frisch entnommen sein. Es wird ein Röhrchen verwendet, das nur für blutgruppenserologische Untersuchungen bestimmt ist (Ausnahme: Früh-/Neugeborene). Die Abnahme erfolgt niemals in ein unbeschriftetes Röhrchen.

Lagerstabilität: 2 °C - 8 °C: 10 Tage
Störfaktoren: Hämolyse, Medikamente (Plasmaexpander)

Bewertung

Im Befundbericht werden neben der Spezifität des Antikörpers Angaben zu den Antigen-Merkmalen auf den Erythrozyten, zur klinischen Relevanz des Antikörpers und ggf. zum Antikörper-Titer gemacht.

Durchführung

24h verfügbar, für externe und MVZ-Einsender Bearbeitung am Wochenende nur nach telefonischer Rücksprache