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Immunhämatologie > Antikörpertitration

Antikörpertitration

Material
EDTA-Blut 6 ml
Methode
Hämagglutinations-/Röhrchentest
Dauer
24h verfügbar
Akkreditiert
Nein

Allgemeines

Die Antikörpertitration kann im Coombs-, im Enzym- oder im NaCl-Milieu durchgeführt werden. Sie erfolgt in dem Milieu, in dem der Antikörper aufgefallen ist.

Literatur:
Metaxas-Bühler, Margrit.; Blutgruppen und Transfusion.; Verlag Hans Huber, 2. Auflage (1993)

Indikation

Die Antikörpertitration erfolgt im Rahmen der Mutterschaftsdiagnostik, wenn die Schwangere  Blutgruppenantikörper aufweist zur Einschätzung der Bedeutung dieser für den Föten und zur Verlaufskontrolle. Auch im Rahmen der Untersuchung auf pathologisch erhöhte Kälteagglutinine erfolgt eine Titration.

Präanalytik

Das EDTA-Vollblut muss frisch entnommen sein. Es wird ein Röhrchen verwendet, das nur für blutgruppenserologische Untersuchungen bestimmt ist (Ausnahme: Früh-/Neugeborene).
Die Abnahme erfolgt niemals in ein unbeschriftetes Röhrchen.

Lagerstabilität: 2 °C - 8 °C: 10 Tage
Störfaktoren: Hämolyse, Medikamente (Plasmaexpander)

Bewertung

Bei Verlaufskontrollen in der Schwangerschaft ist zu beachten, dass nur Titeranstiege um mindestens zwei Stufen bedeutsam sind. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, ist eine zurückgestellte Probe einer vorhergehenden Untersuchung zum Vergleich heran zu ziehen.

Durchführung

24h verfügbar, für externe und MVZ-Einsender Bearbeitung am Wochenende nur nach telefonischer Rücksprache