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Klinische Chemie > Chlorid im Urin

Chlorid im Urin

Material
Sammelurin 1 ml
Einheit
mmol/l
Referenzbereich

75 - 199

Akkreditiert
Ja

Allgemeines

Die Urinausscheidung von Elektrolyten stellt die Differenz zwischen der Filtrationsrate und der tubulären Rückresorption dar. Chlorid folgt als wichtigestes Gegenion des Natriums diesem bei der Rückresorption passiv. Die Niere ist in der Lage, die Natrium- Chloridausscheidung im Bedarfsfall fast auf Null zu senken.

Literatur:
L. Thomas. Renale Elektrolytausscheidung. In :L. Thomas (Hrsg) Labor und Diagnose, TH-Books 8. Aufl. (2012), S. 521 ff
C. Heil, Ehrhardt V., Referenzbereiche für Kinder und Erwachsene, Präanalytik, Roche 9. Aufl. (2007), S. 108 ff
C. Schirpenbach et al., Primary aldosteronism: current konwledge and controversies in Conn`s syndrome. Nature Clin Pract Endocrinol Metab. 3, 220 (2007)
K.M.O. Shaughnessi et al., Salt handling and hypertension. Annu Rev Nutr. 26, 343 (2006)

Indikation

Störungen im Säure-Basen- sowie Wasser- und Elektorlythaushalt; Differenzierung von Hypokaliämien

Präanalytik

Sammelurin ohne Zusatz
Während des Sammelns Urin gekühlt lagern. Probentransport: keine Besonderheiten

Lagerstabilität: 2 - 8°C: 7 Tage

Störfaktoren: Schleifendiuretika: erhöhte Werte

Bewertung

Erhöhte Werte: Hyperaldosteronismus
Erniedrigte Werte: extrarenale Chloridverluste (Erbrechen, Diarrhoe), verminderte Zufuhr mit der Nahrung.

Durchführung

24 Stunden verfügbar, Routineparameter