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Klinische Chemie > Immunglobulin E

Immunglobulin E

Synonym
IgE
Material
Heparin-Plasma 1 ml
oder
Serum 1 ml
Methode
Elektro Chemilumineszenz Immuno-Assay
Einheit
kU/l
Referenzbereich
<1  Jahr(e) männlich/weiblich >= 0 - 15
1-5  Jahr(e) männlich/weiblich >= 0 - 60
6-9  Jahr(e) männlich/weiblich >= 0 - 90
10-15  Jahr(e) männlich/weiblich >= 0 - 200
> 15 Jahr€ männlich/weiblich >= 0 - 100
Akkreditiert
Ja

Allgemeines

Immunglobulin E ist von Bedeutung für das Zustandekommen von allergischen Reaktionen. IgE ist ein Glykoprotein mit einem Molekulargewicht von ca. 190 kDa und entspricht in verschiedenen physikalischen Eigenschaften den anderen Immunglobulinen. Es wird überwiegend in den Plasmazellen der Schleimhaut des Darms und des Respirationstraktes gebildet und ins Blut abgegeben. Der Mechanismus der allergischen Reaktion wird in Gang gesetzt, wenn sich das IgE mit seinem Fc-Teil an Rezeptoren auf der Oberfläche von Mastzellen und basophilen Leukozyten anlagert. Bei Kontakt mit spezifischen Allergenen, die vom IgE erkannt werden, setzen diese Zellen vasoaktive Amine frei, die Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp auslösen.

Literatur:
L. Thomas. ;Immunglobuline (Ig). ;In :L. Thomas (Hrsg) Labor und Diagnose;TH-Books 8. Aufl. (2012), S. 1231
C.E. Owenyy;Immunoglobulin E: role in asthma and allergic disease: lessons from the clinic.;Pharmacol Ther. 113 , 121 (2007)
S. Ahlstedt et al.;In vitro diagnosis of allergy: how to interpret IgE antibody results in clinical practice. ;Prim Care Respir J. 15 , 228 (2006)   
Literaturhinweise in den Testanleitungen der Firma Roche Diagnostics

Indikation

Diagnose allergischer Erkrankungen, Krankheitszustände mit ungeklärter Eosinophilie oder Fieber, angeborene und erworbene Immundefektsyndrome

Präanalytik

Plasma: Heparinplasma
Serum: Standard-Probenentnahmeröhrchen bzw. Röhrchen, die Trenngel enthaltenEinflussfaktoren:
Lagerstabilität: 7 Tage bei 2?8 °C, 6 Monate bei ?20 °C.

Störfaktoren:
Starke Hämolyse , bzw. starke Lipämie. bzw. starker Ikterus können die Messung stören. Sehr erhöhte Konzentrationen von  Biotin im Blut stören die Analyse (siehe Anmahmebedingungen)

Bewertung

Erhöhte Werte:
Erkrankungen des atopischen Formenkreises, Asthma bronchiale, Parasitosen, maligne Tumoren, Hyper-IgE-Syndrom (Job-Syndrom), Wiskott-Aldrich-Syndrom, Graft-versus-Host-Reaktion (GvHR), IgE-Plasmozytom

Erniedrigte Werte:
Bei fortgeschrittenen Neoplasien, Ataxia teleangiectatica, manchmal bei Agammaglobulinämie

Durchführung

wochentags von 8:00-20:00 Uhr, Sa. u. So. 8.00-15:00 Uhr Routineparameter