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Hämostaseologie > Heparin-induzierte Thrombozyten-Antikörper

Heparin-induzierte Thrombozyten-Antikörper

Synonym
HIT2-AK, PF4-Antikörper
Material
Serum 5 ml
Methode
Lateral-Flow-Immunoassay
Referenzbereich

negativ

Akkreditiert
Ja

Allgemeines

Vor der Durchführung der Laboruntersuchung sollte ein klinischer Wahrscheinlichkeits-Score (nach A. Greinacher) ermittelt werden;  er umfasst das Ausmaß der Thrombozytopenie, den Tag des Abfalls der Thrombozytenwerte nach Beginn der Heparingabe, Thrombosen u.a. Komplikationen und mögliche andere Ursachen für eine Thrombozytopenie.

Literatur:
Barthels, Monika.; Das Gerinnungskompendium.; Thieme, 2. Auflage (2013)

Indikation

Screeningtest zum Nachweis oder zum Ausschluss von Antikörpern gegen den Heparin-Plättchenfaktor 4 (PF4)-Komplex.

Präanalytik

Die Probe sollte innerhalb von 2 Stunden nach der Abnahme zentrifugiert werden.
Keine besonderen Abnahmebedingungen erforderlich. Bei der Anforderung müssen Angaben über das verabreichte Heparinpräparat, Dosierung und Zeitraum vermerkt sein.

Lagerstabilität: 2 °C - 8 °C: 72 h

Bewertung

Ein positiver Testausfall kann auf eine HIT-II hindeuten, ist aber nicht beweisend und muss durch einen funktionellen Test (Heparin-induzierte Plättchenaggregation, HIPA-Test) abgesichert werden. Deshalb müssen positive Proben  weiter abgeklärt werden.

Durchführung

24 h verfügbar