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Klinische Chemie > Alkalische Placentaphosphatase

Alkalische Placentaphosphatase

Synonym
Plazenta-AP, humane Alkalische Plazenta Phosphatase, PLAP, hPLAP
Material
Serum 0,5 ml
Methode
Enzymimmuno-Assay
Einheit
mU/l
Referenzbereich

<100

 
Fremdversand
Akkreditiert
Ja

Allgemeines

Die Plazenta-AP ist eine genetische Variante der alkalischen Phosphatase. Sie wird von den Zellen der Synzytiotrophoblasten der Plazenta ab dem 2.Trimester physiologisch gebildet. Die Expression der Plazenta-AP in malignen Zellen weist darauf hin, dass onkofetale Proteine an der Tumorgenese beteiligt sind.

Literatur:
L.Thomas. ;Labor und Diagnose 2008

Indikation

Diagnostik und Verlaufskontrolle bei Hodentumoren, Ovarialtumoren und PLAP-produzierenden Tumoren. Bei Rauchern nicht indiziert (unspezifische Erhöhung, PLAP-Konzentration fällt nach Aufhören des Rauchens nach ca. 1 - 2 Monaten ab).

Präanalytik

nüchtern, nicht direkt nach Bluttransfusionen entnehmen, Citrat vermindert die Enzymaktivität

Lagerstabilität:
4 Tage

Bewertung

Erhöhte Werte:
-Hodentumor (Seminom mit Sensitivität 36% - 100%, korreliert mit der Tumorgröße, ca. 10% HCG/AFP negative Seminome bilden nur
  PLAP)
-Ovarialtumor
-Uteruskarzinom
-Bronchialkarzinom
-maligne Tumore des Gastrointestinaltraktes
-ab dem 2. Trimenon der Schwangerschaft

Durchführung

1x/Woche