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Klinische Chemie > ASAT (Aspartat-Aminotransferase)

ASAT (Aspartat-Aminotransferase)

Synonym
GOT, Transaminasen
Material
Heparin-Plasma 1 ml
oder
Serum 1 ml
Methode
enzymatischer Farbtest
Einheit
U/l
Referenzbereich
Alter Geschlecht  
bis 1 Jahr   16 - 96
bis 3 Jahre   30 - 71
bis 6 Jahre   17 - 53
bis 12 Jahre   17 - 50
bis 17 Jahre   16 - 46
> 17 Jahre weiblich < 35
> 17 Jahre männlich < 50

Klein G et al.
Reference intervals for ALAT, ASAT,ALP, GGT, LDH, sTfR and ferritin from infance to childhood. ;Clin Chem 2005; 51 (6): A118 (abstract).
Thomas L et al.
Consensus of DGKL and VDGH for interim reference intervals on enzymes in serum. ;J Lab Med 2005; 29 (5): 301-8

Akkreditiert
Ja

Allgemeines

Das ubiquitäre Enzym findet sich besonders im Zytoplasma und in den Mitochondrien von Herzmuskel-, Skelettmuskel- und Leberzellen. Die Aspartataminotransferase AST (früher GOT genannt) katalysiert die Übertragung der 2-Aminogruppe von Aspartat auf 2-Oxoglutarat unter Bildung von Glutamat und Oxalacetat. Nach Verletzung oder Zellnekrose tritt das Enzym in den Extrazellulärraum über und kann als Maß für Zellschädigung verwendet werden. AST weist eine viel geringere Organspezifität als ALT auf. Durch Muskelarbeit ist ein Anstieg der AST auf bis zu 40 U/l möglich. Der De-Ritis-Quotient (AST/ALT) wurde früher zur Differentialdiagnostik der akuten und chronischen Lebererkrankungen verwendet; hat weitgehend seine diagnostische Bedeutung verloren.

Literatur:
A. Leino et al.;Health-based reference intervals for ALAT, ASAT and GT in serum, measured according to the recommendations of the European Committee for Clinical Laboratory Standards (ECCLS). ;Scand J Clin Lab Invest. 55 , 243 (1995)
L. Thomas. ;Alaninaminotranferase (ALT), Aspartataminotransferase (AST); In :L. Thomas (Hrsg) "Labor und Diagnose",;TH-Books 6. Aufl. (2005), S. 62 ff

Indikation

Diagnostik, Differenzierung und Verlaufsbeurteilung von Erkrankungen der Leber und Gallenwege, Myokardinfarkt, Skelettmuskelschäden.

Präanalytik

Störfaktoren:
Erhöhte Werte: Hämolyse

Einflussfaktoren:
Erniedrigte Werte: Pyridoxalphosphat-Mangel

Bewertung

Erhöhte Werte:
Lebermetastasen, Cholestase, nach epileptischen Anfällen, Myokardinfarkt, Myokarditis, Perikarditis, progressive Muskeldystrophie, Myositis, Hypothyreose

Störfaktoren:
Erniedrigte Werte: Pyridoxalphosphat-Mangel
Erhöhte Werte: Hämolyse

Durchführung

wochentags von 8:00-20:00 Uhr, Sa. u. So. 8.00-15:00 Uhr Routineparameter, Messung von Notfällen jederzeit möglich