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Toxikologie & Pharmakologie > 1.Gruppenscreening > Drogen > THC-COOH bei Intoxikationen (kein TDM)

THC-COOH bei Intoxikationen (kein TDM)

Synonym
Tetrahydrocannabinol-Carbonsäure bei Intoxikationen (kein TDM)
Material
Urin 5 ml
Methode
Gaschromatographie/Massenspektrometrie
Einheit
keine
Akkreditiert
Ja

Allgemeines

Beim Rauchen von Cannabis wird als wichtigste Wirksubstanz THC (Tetrahydrocannabinol) inhalativ aufgenommen. Metaboliten einschließlich des Hauptmetaboliten THC- Carbonsäure sind bereits wenige Stunden nach Exposition im Urin nachweisbar. Cannabinoide und ihre Metabolite sind fettlöslich und werden längere Zeit im Fettgewebe des Körpers (einschließlich des Hirngewebes) gespeichert. Dies ist die Ursache für die verzögerte Freisetzung, so dass je nach Konstitution des Patienten ein Nachweis über mehrere Wochen nach der letzten Exposition möglich ist. Bei der Untersuchung über einen längeren Zeitraum (mehrere Analysen) kann zusätzlich ein Quotient mit dem Creatinin gebildet werden, um einen erneuten Konsum nachzuweisen.

Indikation

Abstinenznachweis

Präanalytik

Zur Probenentnahme und -vorbereitung nur geeignete Röhrchen oder Sammelgefäße verwenden. Frische Urinproben müssen nicht besonders behandelt oder vorbereitet werden, aber pipettierte Proben sollten keine größeren Mengen an Harnsedimenten enthalten.
Die Proben sollten einen normalen physiologischen pH-Wert zwischen 5 und 8 aufweisen.
Probentransport: keine Besonderheiten (keine Kühlung, kein Lichtschutz notwendig).

Kontrollierte Urinabnahme!

Bewertung

Bestimmungsgrenze: 4 ng/mL; Qualitatives Ergebnis (positiv oder negativ)
Bei mehreren Analysen über einen längeren Zeitraum: Zusätzliche Bestimmung des Creatinin/THC-COOH-Quotienten, welcher bei starkem Anstieg auf einen erneuten Konsum hinweist.

Durchführung

1x pro Woche
Analyt auch als Notfallparameter jederzeit durchführbar nach telefonischer Rücksprache (030/405026254).

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