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Immunhämatologie > direkter Coombstest

direkter Coombstest

Synonym
DCT; direkter AHG-Test; direkter Antiglobulintest
Material
EDTA-Blut 46ml
Methode
Säulenagglutinationstest
Referenzbereich

negativ

Akkreditiert
Nein

Allgemeines

Der DCT dient dem Nachweis von Antikörpern, die an Erythrozyten gebunden sind oder dem Nachweis gebundener Komplementfaktoren.

Literatur:
Metaxas-Bühler, Margrit.; Blutgruppen und Transfusion.; Verlag Hans Huber, 2. Auflage (1993)

Indikation

Der DCT findet Anwendung bei Verdacht auf Morbus hämolyticus neonatorum, Transfusionsreaktionen zum Nachweis inkompatibler Erythrozytengabe und im Rahmen der Diagnostik autoimmunhämolytischer Anämien. Die Untersuchung erfolgt im ersten Schritt mit polyspezifischem Antiserum (IgG/C3d) und kann mit monospezifischem Antiserum in diese zwei Komponenten differenziert werden.

Präanalytik

Das EDTA-Vollblut muss frisch entnommen sein. Es wird ein Röhrchen verwendet, das nur für blutgruppenserologische Untersuchungen bestimmt ist (Ausnahme: Früh-/Neugeborene). Die Abnahme erfolgt niemals in ein unbeschriftetes Röhrchen.

Lagerstabilität: 2 °C - 8 °C: 10 Tage
Störfaktoren: Hämolyse, Medikamente (Plasmaexpander)

Bewertung

Ein positiver DCT weist auf Antikörper oder Komplementfaktoren hin, die auf den Erythrozyten gebunden sind. In Abhängigkeit von Reaktionsstärke, Vortransfusionen und der klinischen Situation des Patienten wird bei positivem DCT eine Antikörperelution zur Abklärung der Antikörperspezifität durchgeführt.

Durchführung

24h verfügbar, für externe und MVZ-Einsender Bearbeitung am Wochenende nur nach telefonischer Rücksprache