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Klinische Chemie > Coeruloplasmin

Coeruloplasmin

Synonym
Cp
Material
Heparin-Plasma 1 ml
oder
Serum 1 ml
Methode
Immunturbidimetrie
Einheit
g/l
Referenzbereich
 Heparin  m 0.15 bis 0.30
   w 0.16 bis 0.45
Serum    
  m

0.20 bis 0.60

 

w

0.20 bis 0.60

Akkreditiert
Ja

Allgemeines

Coeruloplasmin ist ein in der Leber synthetisiertes Glykoprotein mit einem Molekulargewicht von etwa 160 kDa. Es dient als Transportprotein für Kupfer aus der Leber in die peripheren Organe. Ungefähr 95% des Serumkupfers sind an Coeruloplasmin gebunden, welches pro Molekül sechs bis acht Kupferionen enthält. Zusätzlich erfüllt Coeruloplasmin katalytische Funktionen bei der Oxidation von zweiwertigem zu dreiwertigem Eisen im Plasma.

Literatur:
Bandmann O, Weiss KH, and Kaler SG;Wilson's disease and other neurological copper disorders;Lancet Neurol. 2015, 14(1):103-13
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25496901

Gulec S, Collins JF;Molecular mediators governing iron-copper interactions;Annu Rev Nutr. 2014, 34:95-116
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24995690

Indikation

Verdacht auf M. Wilson, Verdacht auf Menkes-Syndrom ("kinky-hair-Syndrom"), Verdacht auf nutritiven Kupfermangel

Präanalytik

Störfaktoren:
Erhöhte Werte von Androgene, orale Kontrazeptiva, Phenytoin

Lagerstabilität:
3 bis 4 Tage bei 4°C

Bewertung

Erhöhte Werte:Akute-Phase-Reaktion, Cholestase, akute Hepatitis, Rheumatoide Arthritis, Herzinfarkt, maligne Tumoren, M. Hodgkin
Gravidität

Erniedrigte Werte:M. Wilson, Menkes-Syndrom, nephrotisches Syndrom, exsudative Enteropathie, Malabsorption,Malnutrition

Durchführung

wochentags von 8:00-20:00 Uhr